Das Sakrament der Busse und der Versöhnung
„Ich spreche dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Die Sünde ist eine Grundgegebenheit des menschlichen Lebens, der alle Menschen unterworfen sind (vgl. Röm 3,23)
Wie das Sakrament der Krankensalbung ist auch dieses ein Sakrament der Heilung, welches Christus der Arzt zur Heilung der Seele eingesetzt hat, indem er sagte: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20,22-23). Er setzte es ein für die Getauften, die sich durch die Sünde von ihm entfernt haben, zur Umkehr und zur Erneuerung der Taufgnade. Für das Sakrament sind erstens das Handeln des Menschen notwendig, der sich unter dem Walten des Heiligen Geistes bekehrt und die Lossprechung durch den Priester, der im Namen Gottes die Vergebung schenkt und die Art der Busse bestimmt.
Menschen, die beichten möchten, kommen durch Gewissenserforschung (z.B. mit Hilfe der Beichtspiegel im Gotteslob) zur Reue. Das Bekenntnis der Sünden vor dem Priester und dessen Losprechung mit der Auferlegung einer Busse (zur Wiedergutmachung des Schadens) lassen die Versöhnung mit Gott und der Kirche wirksam werden und führen zu innerem Frieden und einem ruhigen Gewissen.
Den Dienst der Versöhnung mit Gott ist nur den rechtmäßig geweihten Bischöfen und Priestern als Nachfolgern der Apostel vorbehalten. Jeder Priester ist an das Beichtgeheimnis gebunden und muß ausnahmslos über in der Beichte erfahrene Sünden und Angelegenheiten schweigen.
Beichtgelegenheit ist in der Regel Samstags von 17 bis 17.45 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung jederzeit.